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Eigenschaften
- Größe:
- 0.40
- Gewicht:
- 19.50
- Kategorie:
- Radarkuppel-Pokémon
Basiswerte
Gesamt: 335Stärken und Schwächen im Kampf
Schadensmultiplikator, den Keradar je nach Typ der gegnerischen Attacke erleidet. ×2 und ×4 sind die zu vermeidenden Attacken.
Resistenzen - schwache Attacken


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Detaillierte Informationen
Allgemeine Vorstellung von Keradar
Keradar ist ein Pokémon vom Typ Käfer, das in der achten Generation eingeführt wurde. Sein englischer Name ist Dottler und sein japanischer Name ist レドーム. Es handelt sich um die direkte Entwicklung von Sensect und eine Zwischenstufe vor dem gefürchteten Maritellit. Keradar zeichnet sich durch einen sehr defensiven Kampfansatz aus, mit einem soliden Panzer und einem auf Überleben und Terrainkontrolle ausgerichteten Spielstil.
In den Spielen Pokémon Schwert und Schild wird Keradar wegen seines unscheinbaren Aussehens oft unterschätzt, spielt aber eine interessante strategische Rolle für Spieler, die darauf abzielen, Kämpfe hinauszuzögern und eine solide Basis vor einer Entwicklung zu legen. Seine Informationen zeigen ein besonnenes Pokémon – langsam, aber äußerst widerstandsfähig.
Typ, Rolle und Nützlichkeit im Kampf
Keradar besitzt ausschließlich den Typ Käfer, was ihm ausgeprägte Schwächen gegenüber Feuer-, Flug- und Gestein-Attacken verleiht. Im Gegenzug profitiert es von einer guten Resistenz gegen Kampf-, Boden- und Pflanze-Typen. Dieses Profil macht es zu einer korrekten defensiven Wahl in bestimmten auf Zermürbung und Positionierung ausgerichteten Teams.
Seine Hauptrolle ist nicht der direkte Angriff, sondern die Unterstützung. Keradar wird oft eingesetzt, um Schläge zu kassieren, Kontrollattacken zu platzieren oder den Gegner schrittweise zu schwächen. Sein geringes offensives Potenzial veranlasst Spieler dazu, es mit Bedacht statt mit Brutalität einzusetzen.
Statuswerte und strategisches Potenzial
Die KP von Keradar bleiben moderat, werden aber durch eine ausgezeichnete Verteidigung und eine ordentliche Spezialverteidigung ausgeglichen. Diese Verteilung macht das Pokémon überraschend schwer auszuschalten, zu Beginn oder in der Mitte eines Spiels. Seine Geschwindigkeit ist sehr niedrig, was es anfällig für schnelle Attacken macht, aber das ist bei einem defensiven Ansatz kein großes Problem.
Aus Sicht der EVs wird Keradar generell mit einer Investition in Verteidigung und KP optimiert, um seine Ausdauer auf dem Spielfeld zu maximieren. Diese Konfiguration ist besonders vor seiner Entwicklung effektiv und ermöglicht es, seinen geduldigen Spielstil voll auszuschöpfen.
Entwicklung und Platz in der Progression
Keradar entwickelt sich ab Stufe 30 zu Maritellit. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Wendepunkt, da das Pokémon dann einen zweiten Typ Psycho erhält sowie Zugang zu deutlich interessanteren offensiven Statuswerten. Dennoch bleibt Keradar eine Schlüsselstufe in der Progression und dient als zuverlässiger defensiver Wall über mehrere Stufen hinweg.
Für Spieler, die ihr Team von Beginn an optimieren möchten, ermöglicht Keradar die Absicherung schwieriger Kämpfe und das Ansammeln von Erfahrungspunkten ohne allzu großes Risiko. Seine Entwicklung erfolgt zu einem strategischen Zeitpunkt, was es auch ohne übermäßige Investition nützlich macht.
Keradar im Pokémon-Sammelkartenspiel
Im Pokémon-Sammelkartenspiel ist Keradar hauptsächlich als Zwischenkarte vertreten, die auf Verteidigung und Terrainvorbereitung ausgerichtet ist. Die Pokémon-Karten mit seinem Konterfei bieten oft kostengünstige Attacken, begleitet von utilitären Effekten oder Schadensreduzierung.
Diese Karten werden hauptsächlich in Entwicklungsdecks eingesetzt, wo das Ziel darin besteht, schnell eine stärkere Entwicklung vorzubereiten und gleichzeitig die Bank zu schützen. Manche Erweiterungen rund um Schwert und Schild heben Keradar als stabile und stimmige Karte in langsamen Strategien hervor.
Empfohlene Objekte und Synergien
Um seine Effektivität zu verbessern, profitiert Keradar stark von Objekten, die seine Ausdauer erhöhen. Auf Regeneration oder Schadensreduzierung ausgerichtete Objekte sind besonders gut auf sein Profil abgestimmt. Im kompetitiven Spiel wird es oft mit Partnern kombiniert, die seinen Mangel an offensivem Druck ausgleichen können.
Im Zusammenhang mit dem Paradox-Riss und fortgeschritteneren Mechaniken bleibt Keradar eine Nischenwahl, bewahrt aber einen pädagogischen und strategischen Wert für Spieler, die gerne durchdachte und schrittweise Teams aufbauen.










